Central America 2011

Event 

Title:
Montericco
When:
24.07.2011 - 24.07.2011
Where:
Guatemala -
Category:
Central America Diary

Description

Hola,

heute sollte einiges geschehen, im Laufe des Tages, hätte man das schon vorher geahnt, man wäre lieber im Bett geblieben.

Aber wie immer von Beginn an:

Begonnen hat der Tag eigentlich noch ganz schön, wir haben nähmlich zum ersten mal in diesem "Urlaub" so richtig ausgeschlafen!!! Erst um 9.30 Uhr klingelte der Wecker, war schon was anderes als immer um 5.00 Uhr aus der Falle zu hüpfen. Nach dem aufstehen gab es einen beherzten Sprung in den Pool, der keine 5 Meter von unsere kleinen Hütte entfernt ist.

Nachdem wir uns so schön erfrischt hatten, ging es zum beach, wo wir Easy direkt am Meer gefrühstückt haben. Nach dem Frühstück ging es zum einzigen funktionierenden Computer im Dorf, um den Bericht für den gesrtrigen Tag zu verfassen.

Nun mussten ein paar Bilder gemacht werden, da uns ja Gestern eine volle Speicherkarte kaputt ging!!! Später stellte sich heraus, das das eine gute Idee war, den Abends waren wir ja nicht mehr im Stande Bilder zu machen. Wer hätte gedacht, das wir keine 5 Stunden später, das Strandparadies fluchtartig verlassen mussten...

Nach dem "Shooting" ging es wieder in den Pool, der Countdown zur Mörderwelle lief hier schon unaufhörlich.

Jetzt hatten wir uns vorgenommen, einen Sprung ins Meer zu wagen, welches ja wegen seinen hohen Wellen sehr berüchtigt ist. Schon nach 5 Minuten waren wir so durchgespühlt, das wir den Badeversuch im Meer schon abbrechen wollten. Doch Mark nervte so lange, das wir es nocheinmal wagen wollten.

Aber das hätten wir wohl lieber mal lassen sollen. Wir waren vieleicht 15 Meter tief im Meer, als eine 4 Meterwelle auf uns zugespühlt kam. Wir wollten diese dann locker "durchtauchen", doch brach dieses riesige Monster direkt über unseren Köpfen. Nun folgte ein Waschmaschienen Feeling, welches uns wie Federn in einem Sturm unter Wasser hin- und her wirbelte.

Simone knallte dabei mit dem Kopf auf den Meeresboden, während Mark so heftig auf den Boden geschleudert wurde, das mit einem lauten "Knacks" das Schlüßelbein in zwei Teile brach...Als die Welle dann abgeebbt war, flohen beide zum rettetenden Ufer, beide ziemlich geschockt von dem, was gerade unter der Oberfläche geschehen war.

Nun musste Hilfe her, was aber "am Arsch der Welt" nicht so einfach ist. Wir suchten Hilfe beim "Dorfschamanen", der auch sofort einen Bruch durch auflegen seiner faltigen Hände bescheinigte. Aber das half auch nicht weiter. Nun mussten wir irgendwie in die Zivilisation kommen, ein "Private Transport"  musste her. Eilig wurde ein Bauer angeheuert, der uns für ein geschätztes Jahresgehalt in 3 Stunden über Stock und Stein in die nächste Klinik brachte. Und es sollten lange und vor allem schmerzhafte 3 Stunden werden.

Als wir dann mit einem Notdürftig geschienten Arm im "Antigua Hermano San Pedro" Hospital ankamen, wurde sofort der "Doc on Duty" aus dem Bett geklingelt, der mit einem 100 Jahre alten "X- Ray" ein Röntgenbild herzauberte.

Nun wurde eine Armschlinge angelegt, mehr konnte in der NAcht nicht gemacht werden. Wir sollten Morgen wiederkommen.

Da wir für den "Private Transport" unsere letzten Barreserven verschleudert hatten, mussten wir uns nun in einem Kiosk ein Abendbrot zusammen schnorren, wir waren "Inliquid".

In einer gammeligen Kakerlaken Bude wurde dann die Nacht herumgebracht, was für einen Tag wir doch hinter uns hatten.

Bilder zu "Montericco" findet ihr unter dem unten stehenden Link:

http://www.w-365.de/bilder-pics/-central-america-tour/guatemala/montericco-2372011-to-2572011.html

s+m

p.s.: der Bericht wurde übrigens Heute nur mit dem Zeigefinger der linken Hand getippt, der rechte Arm inklusive der Schulter sind ja sozusagen terminiert...

Venue

Venue:
Guatemala