Tagebuch / Diary || Erlebnisse / Adventures

Event 

Title:
Aloutta Lodge
When:
02.10.2011 - 02.10.2011
Where:
Panama -
Category:
Central America Diary

Description

Hola Amigos,.

"Paradise Day 2"!!!

Wir konnten es Heute garnicht erwarten, das die Sonne aufgeht, denn wir waren richtig "heiß" drauf, wieder mit unseren Affenfreunden zu spielen.

Als wir zum gleich Morgens die Tür unserer "Dschungel Hütte" öffneten, hüpfte auch schon "Google" auf unsere Köpfe und durchwühlte uns gehörig die Haare. "Cat" kam dann dazu und ließ sich auch nicht davon abhalten, das wir uns die Zähne putzen, während er es sich auf unsere Schulter gemütlich gemacht hatte. Wie toll war das, wir waren keine 10 Minuten wach und hatten schon zwei Affen "am Hals".

Auch während des Frühstücks, hörten die Tiere nicht auf uns zu "ärgern", zu "Google" und "Cat" gesellten sich nacheinander auch noch die absolut verschmuste "Macy", sammt ihres 3 Monate alten Sohn "Jack" - sowie alle weiteren Affen der Sanctuary. 

Wir bekamen unser Essen vom Teller geklaut, mussten um jeden Bissen mit den Tieren "kämpfen" - ein "Kampf", der übrigens sehr viel Spaß gemacht hat. Während wir mit den Tieren spielten, bekamen wir von "Steve" die Geschichte erzählt, wie es zu der Situation gekommen ist, das er zusammen mit seiner Familie im Dschungel wohnt und warum 6 Affen mit ihnen zusammen leben.  Und die Geschichte verhällt sich wie folgt:

Die Familie hat schon auf der ganzen Welt gewohnt, "Steve" eigentlich Engländer, hat "Michelle" eigentlich Neuseeländerin in Südafrika geheiratet, beide haben in Neuseeland ihre zwei Kinder zur Welt gebracht und mit ihnen in Afrika, Singapur und nun in Panama gewohnt. "Steve" hat schon als "Krokodiljäger" gearbeitet, als Führer auf Safaris, sowei als Landschaftsgärtner für verschieden Promis. Wie ihr euch denken könnt eine echt coole Familie, die nun noch 6 Affen in den Kreis ihrer Famile adoptiert haben. Nachdem das Grundstück im Dschungel von Panama bewohnbar war, haben sie nacheinander verwaiste und verletzte Tiere zur Pflege aufgenommen,. die sich dank ihrer aufopfernden Pflege nicht mehr von der Familie trennen wollten. Die Tiere könnten in die Freiheit flüchten, ziehen es aber vor, auf dem Grundstück der Familie zu bleiben und die meiste Zeit wirklich "mit ihnen" zusammen zu leben. Da die Tiere sehr gut behandel werden, wollen sie andauernd kuscheln, wovon wir Gestern ja schon berichtet haben.

Nachdem wir nun alle Infos hatten, wie es zu dem "verrückten" Mensch zu Tier Verhältnis kam,. nutzen wir die nächsten 2 Stunden dafür, ausnahmlos mit den Affen zu schmusen. Zwischendurch wirden wir ab und zu von "Cat" gebissen, was aber aufgrund des "Süßheits Bonuses", den die Tiere haben, nur halb so weh tat.

Zur Mittagszeit machten wir uns dann auf, in ein Indianer Dorf zu trekken, 15 Kilometer mussten wir dafür durch brennenden Sonnenschein auf uns nehmen. Nach der 3/4 Strecke, zogen wir es vor, per Anhalter weiter zu fahren, es war einfach zu anstrengend, "UPHILL"  bei den Temperaturen zu laufen. Auf dem Trittbrett eines Trucks, quasi als "Auto Surfer", kamen wir dann im Dorf "Emplanada de Chorcha" an, wo wir von den Indianern wie Ausserirdische begrüßt wurden. 

Es kommt nämlich nicht oft vor, das sich "Gringos" hier in die Welt der Ureinwohner vom Stamme der "Ngöbe" verirren, da die "Aloutta Lodge" schon sehr abgeschieden liegt, kommen zum weiter im Dschungel gelegenem Dorf quasi nie "Weiße". Nachdem das ganze Dorf uns ausgiebig begutachtet hatte (irgendwie hat die Szene an Afrika erinnert), speisten wir in der örtlichen "Bambus Hütte" ein heiße Suppe, die wohl aus dem einzigen Huhn im Dorf extra für uns gekocht wurde. Es war zwar nett gemeint, doch war eine heiße Suppe wohl das schlechtese, was wir bei 35 Grad im Schatten hätten speisen können. 

Leider folgte auf Sonnenschein dann ein "Tropical Storm", der innerhalb von 5 Minuten die Hitze zu einer Sturmflut änderte. Gerade hatten wir eine Kokosschale mit Maiswein (aus gegärtem Mais zubereitet) getrunken, da kamen Sturmfluten vom Himmel, die uns nur die Fluicht in das Dorfgemeinschafts Haus (oder war es eine Bretter Kirche)?  als Ausweg ließ. Nun mussten wir 2 Stunden ausharren, während neben uns die Welt unter ging!!!

Als dann, gegen 15.00 Uhr am Mittag, der Regen etwas nach ließ, boardeten wir den einzigen Transport, den es in den nächsten 24 Stunden aus dem Dorf gab um wieder zu unseren Affen zu fahren.

Als wir das Gelände der "Aloutta Lodge" betraten warteten unserer wilden Freunde schon auf uns, die nächsten Stunden verbrachteten wir dann damit, die Tiere mit Milch und Früchten zu verwöhnen. Als Dank wurden wir dann wahlweise angepinkelt oder auch mal angekackt, ausser Bisse muss man schon einiges Einstecken, will man mitt den Tieren wie in einer Affenfamilie zusammen leben.

Den Abend verbrachten wir dann wieder mit der Familie rund um "Steve", der uns tolle Geschichten aus dem aufregendem Leben der etwas verrückten Familie erzählte.

Bilder zu unserem Besuch bei den "Ngöbe Indianern", findet ihr unter dem unten eingefügtem Link:

http://www.w-365.de/bilder-pics/-central-america-tour/panama-2592011-to-open/emplananda-de-chorcha-1102011.html

s+m

Venue

Venue:
Panama