Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Foulpoint via Souaraine Ivongo to Sainte Marie
When:
28.09.2013 - 28.09.2013
Where:
Madagascar -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Salama,

wieder mal klingelte um 6:00 Uhr unser Wecker, wollten wir Heute doch am Abend im Paradies auf der tollen Insel "Sainte Marie" den Abend beschließen.

Unser Freund und Fahrer "Hery" verbrachte die Nacht im Auto, er wollte  Geld sparen, da nicht, wie sonst von unserem Hotel für die Nacht eine "Driver Bude" für ihn bereit gestellt wurde, Eine Einladung, das wir sein Zimmer zahlen lehnte er ab, als machte er es sich auf einer unsere Isomatten im Kofferraum gemütlich.

Gott sei Dank war er dann auch gut ausgeschlafen, den die nächsten 200 Kilometer waren mal wieder absolute "Schotterpiste" malagassische Art! Schlaglöcher, teilweise so tief das wir unseren Jeep darin parken hätten könnten  säumten den Weg, dazu kamen immer wieder Bettler auf den Straßen ( meistens Kinder), die für ihre Arbeit, die Pisten zu reparieren (wovon man aber bei Gott nichts sieht) die Hand aufhielten.

Durchgeschüttelt und mal wieder ziemlich geschafft kamen wir dann in dem Ort an wo die Fähre nach "Sainte Marie" fährt, der so abgefuckt war, das wir uns weigern den Namen hier in den Bericht zu schreiben.
 Wir sabotieren dieses Gangster Nest, indem der Fahrpreis für die Überfahrt schnell verdreifacht wurde, weshalb wir fast 100 Euro !!! für die Passage berappen mussten.

Selbst die Polizei nimmt hier Geld dafür, wenn man seinen Jeep im Ort parkt, eine Garantie, ob man dann beklaut wird, geben einem die korrupten Beamten leider keine. Kurzerhand parkten wir unseren Jeep beim  Pfarrer, der zwar auch  Kohle dafür kassierte, bei dem wir aber wenigstens nicht ausgeraubt werden. (Hoffen wir mal Bibelfest).

Um 9.30 Uhr sollte unsere Fähre fahren, um 13.00 Uhr ging es dann endlich los (African Time), nachdem wild Gepäck ein- und wieder ausgeladen wurde.

Als alles an Board war ging es los, nun mussten wir nur noch lebend an der Küste von Sainte Marie ankommen. Das ist (selbst bei dem hohen Fahrpreis) nicht immer garantiert, vor 2 Jahren kenterte ein Boot und es gab 13 Tote. Die Gefahr hier ist, das die Fähre in einem Fluß startet, dann aber durch die Brandung aufs Meer muss, wo leicht einmal das Boot umfallen kann.

Wir überlebten, kamen in "Sainte Marie" an, wo wir uns erstmal ein tolles Beach Hotel suchten, wir müssen hier gestehen, in einer etwas gehobenen Kategorie (Simone die alte Luxusnase hatte sich mal wieder durchgesetzt).

Nun machten wir endlich Urlaub vom Urlaub, die nächsten 4 Tage hat Simone hier das sagen, was ne Menge Ruhe und wenig Fotos bedeuten wird.

m+s

 

Venue

Venue:
Madagascar