Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
From Ille Sainte Marie to Andasibe
When:
02.10.2013 - 02.10.2013
Where:
Madagascar -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Salama,

der Tag der Wahrheit!

werden wir es von der Trauminsel schaffen? Fährt ein Boot oder bleiben wir hier hängen und kommen nicht rechtzeitig nach Tana, um unseren Flieger nach Süd Afrika zu erreichen? Genug der Panik mache, natürlich haben wir es geschafft. Zwar hatten wir Glück und vor allem den richtigen Riecher für das letzte Boot in den nächsten Tage, trotzdem ging alles reibungslos.

Dafür hatten wir aber einen hohen Preis zu zahlen:

- Das Verlassen unserers Urlaubsdomiziel, das die Zeit in Madagaskar krönen sollte (waren zwar nur ein paar Tage hier, hat es mit seinem Traumstränden aber trotzdem) Dazu war es sicher auch die richtige Wahl im Gegensatz zu Nosy Be, wo sie soeben, während ich den Bericht schreibe, zwei Franzosen mit einem wilden Mob am Strand niedergemetzelt und verbrannt haben... Mal wieder alles richtig gemacht!

- Dazu die Nacht in der Stinkebude, Pfui...

- Und eine abenteuerliche Flucht Gestern, wahrlich über Stock und Stein

Aber zurück zum Tagesablauf. Um 5.00 Uhr hielten wir es in unserer Bude nicht mehr aus, der Gestank und die juckenden Sandfliegen Stiche trieben uns aus dem Bett, African Time eben (Da kann die Kathrin und der Albert sich schonmal daran gewöhnen. Abfahrt in Namibia mit dem Jeep täglich um 6.00 Uhr ... ;-))

Als erstes wurde das Pier angesteuert um uns die Zusage für die Bootsfahrt zu holen. Check...das klappte, Zusage!

Nun konnte erstmal gefrühstückt werden, dafür hatten wir ja bekanntlich Zeit, sollte das Boot ja erst um 7.00 Uhr abfahren, wo dann später 9.00 Uhr wurde...African Time...

Um 7.00 uhr trafen wir dann unseren treuen Gefährten "Hery", der seine Familie auf der Insel beuschte und mit uns zusammen die riskante Überfahrt zurück von der Meeresbrandung in den Fluß wagen wollte. 2 Stunden schipperten wir langsam über das Meer, bis wir an die Stelle kamen, wo die Brandung die Mündung des Flußes schneidet.

Der Skiper fuhr nah an den Strand, die hohen Wellen im Rücken, plötzlich bremste er ab, und machte ein 90 Grad Kehrwende nach Links. als wir so ca. 5 Sekunden in der Brandung schaukelten, erwischte uns eine Welle von hinten und brachte das Boot ziemlich zum wackeln, manche der Passagiere sah sich wohl schon am Meeresgrund liegen...;-)


Nach kurzem stocken der Atmung kamen wir gut in den Fluß rüber und waren so sicher auf den Weg zum Fähranleger in unserem Lieblingsdorf. Dort verließen wir das Boot schnell, hatten wir doch schon 5 Stunden ! mit der Bootsfahrt verloren und mussten noch 400 Kilometer weit fahren, wolten wir es bis zur Marie in Andasibe schaffen. Das waren immerhin 400 Kilometer über schlechte Holperpisten, danach über Serpentinen Straßen in und um den Urwald von Andasibe.

Dazu holte uns das schlechte Wetter ein, ganz Madagaskar liegt seit heute Morgen unter einer schlecht Wetter Front, die wohl 7 Tage halten soll. Bekannt fachmännisch boxte sich der gute "Heary" voran, erst wurde die 100 Kilometer lange Schlaglochpiste gemeistert, danach schafften wir auch die verregnete und später auch vernebelte Dschungel Passage.

Tief im Dunkeln und total fertig (hatten wir doch gerade ne´schlappe 16 Stunde Reise hinter uns) kamen wir im Dunkeln bei Marie an, die uns ein nettes kleines Zimmer in ihrem Hotel zurecht gemacht hatte.

Endlich hatten wir mal wieder Internet, konnten Flugbuchungen überprüfen, den lieben Wolfgang mit Arbeit überschütten und einfach mal im worldwideweb die Seele baumeln lassen.

Erschöpft und müde ging dann auch dieser Tag zu Ende,

Schnarch...

m+s

Venue

Venue:
Madagascar