Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Von Kasane nach Maun durch den Chobe National Park
When:
20.10.2013 - 20.10.2013
Where:
Botswana -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Hello,

für Heute hatten wir uns unwissend ein richtiges Ei gelegt, wär hätte gedacht das wir sowas von verloren gehen können, wo doch bis jetzt alle so toll geklappt hat.

Aber wie immer von Beginn an:

Wir dachten wir wären besonders schlau, würden wir für den Weg nach Maun nicht den Umweg über Nata wählen, sondern die direkte Verbindung durch den "Chobe National Park".

Hier würden wir nicht nur eine Menge Kilometer sparen, sondern auch noch eine menge Tiere zu sehen bekommen. Dafür brachen wir Früh´unsere Zelte in Kasdane ab und machten uns auf den Weg in Richtung Chobe NP.

Die ersten 100 Kilometer waren dann auch noch gut zu fahren, doch plötzlich und unverhofft begann unser Unheil!

Plötzlich änderte sich die Straße von einer gut zu befahrenden "Terr Road" in eine Sandpiste, welche auch in der Sahra hätte verlaufen können. Wir steckten teilweise 50 Zentimeter tief im Sand, nur im 4X4 Antrieb kamen wir unter höchster Anstrengung und Konzentration vorwärts. Der Motor unsere Jeeps heulte laut auf, jede Sekunde befürteten wir, in dem tiefen Sand stecken zu bleiben.

Und wir hatten ja noch 200 Kilometer in dem Sand vor uns!!!

Es war wirklich sehr anstrengend, doch wir kamen vorwärts.

Nach 3 Stunden Fahrt waren wir dann in der Mitte des Parks angelangt, am bekannten Savuti Mash. einer Stelle, an der man toll wilde Tiere sehen kann.

Da das hier leider erst am Morgen so richtig gut funktioniert, hättern wir also in der Lodge unser Lager aufschlagen müssen, was im Zelt für uns 4 schlappe 200 US Dollar gekostete hätte. Hätten wir zwei Zimmer genommen, wären schnell 1000 Dollar futsch gewesen, die Spinnen die Römer!

Es hieß also weiter fahren, wir wollten ja unser Geld nicht einfach verschleudern. Leider wurde ab jetzt die Strasse immer schlechter und wollten wir es doch eigentlich vermeiden, WIR BLIEBEN JETZT STECKEN:

Tief grub sich unser 2 Tonnen Jeep in den Sand, bei 40 Grad Hitze ackerten wir alle wie verrückt, die Karre wieder aus dem Sand zu ziehen. Vergebens. Gott sei Dank hielt kurz danach ein Holländer, der sich als 4x4 Spezialist zeigte und uns gute Tips gab, wie wir die Karre wieder frei bekämen würden. Gemeinsam wurden die Tipps umgestezt und mit heulendem Motor, beim Allrad 4 High Gang, grub sich unser Jeep wieder frei, nur konnte Mark als Fahrer nicht mehr stehen bleiben, was zur Folge hatte, das die Anschieber lang hinter dem Jeep herlaufen mussten, bis an einer nicht so tiefen Stelle wieder zusteigen konnten.

Jetzt war der Puls hoch und wir brachten, hochkonzentreiert, die Karre durch den Chobe Park, ohne erneut im tiefen Sand stecken zu bleiben.

Total zerstört, nach einer 8 Stunden 4x4 Horrorfahrt, kamen wir Abends in Maun an, unserer Ausgangsstädte, von wo wir in den nächsten Tagen in das Okovango Delta reisen werden.

m+s+k+a

Venue

Venue:
Botswana