Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Ab nach Suriname
When:
26.12.2013 - 26.12.2013
Where:
Suriname -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Hallo Freunde,

heute sollte unser Band mit französisch Guyana entgültig reißen, am Ende des Tages hatte es sogar etwas von "Flucht", als wir uns in Richtung Suriname durchschlugen.

Aber von Beginn an:

Um 4.00 uhr standen wir auf, hatten wir ja einen Termin mit dem Taxifahrer unseres "nicht" Vetrauens, der uns vor unserem Hotel in Korou abholen sollte. Pünktlich standen wir um 5.00 Uhr auf der Straße, bereit zum losfaren und wer kam nicht, der Taxifahrer!

Aber warum soll man auch zuverlässig sein, wenn man doch eh´ nur pro Fahrt und Auto 450 Euro verdient. Wahrscheinlich hatte er Fahrgäste, die einen Euro mehr zahlten als wir, also ließ er uns kurzerhand sitzen. Was für ein Arsch!

Also musste Plan B gezündet werden, mussten wir doch spätestens in 24 Stunden am Flieger nach Curacao sein!

Mark machte sich dann los, um 5.00 Uhr am zweiten Weihnachtsfeiertag einen "hoffentlich" bezahlbaren Transport nach "Saint Laurant de Maroni" zu organisieren. Den ersten den er traf, war einer, er am Supermarkt die Mülltonnen leer futterte, der gab ihm dann den Tip, das um 6.00 Uhr ein Sammeltaxi vorbei kommt, das nach Cayenne fährt, von dort sollte es dann weiter (ist der doppelte Weg, also auch das doppelte Geld) an die Grenze gehen.

Also, gesagt - getan, Simone wurde abgeholt, das Gepäck in aller Hergottsfrühe durch Korou geschleppt - rein ins Sammeltaxi 20 Euro abgedrückt, und los.

Nach mindestens 10 Runden, die durch die Stadt gedreht wurden um das Sammeltaxi voll zu kriegen, fuhr der Fahrer dann auch um 7.00 Uhr endlich los, die Stunde Fahrzeit nach Cayenne konnte dann erstmal zur Erholung genutzt werden. In Ceyenne angekommen, waren wir die ersten an dem Sammeltaxi nach Saint Laurent de Maroni, es sollte Stunden dauern bis wir endlich weiter kommen würden. Danach waren es ja immerhin auch noch ein paar Stunden auf surinamesischen Boden, wir machten uns langsam Sorgen es nicht mehr pünktlich zu schaffen.

Als wir so 1 Stunde vor uns hin verschleudert hatten, kam ein andere Fahrer um die Ecke und bot uns an, uns mit an die Grenze zu nehmen. Wir freuten uns sehr, doch wurde die Freude schnell von eine Schockstarre abgelöst!

Bevor es losging kassierte der Fahrer erstmal 90 Euro ab, dann rollte er sich einen Joint, den er in Aller Ruhe beim losfahren anzündete. Es regnete nun in Strömen, was ihn aber nicht davon abbrachte, Jointr auchend, mit 120 Stundenkilometern durch die Prärie zu rasen. Eigentlich hätten wir aussteigen müssen, doch waren wir auf den Transport angewiesen, also Augen und Nase zu und durch!

Immerhin hatten wir zwischendurch immer wieder Zeit zum durchatmen, da der Kühlerschlauch kaputt war mussten wir alle 50 Kilometer anhalten, 10 Liter Wasser mussten in den Motor nachgefüllt werden.

Wie schon beschrieben, kassieren wie die Großen, Leistungen bringen für den Arsch!

Nach der Hälfte der Fahrt wurde dann eine Kaffeepause gemacht, die der Fahrer für seinen zweiten Joint nutze und wir hatten es noch nicht mal 10:00 Uhr. Shit, langsam wurde es echt ungemütlich im Auto.

Wir wollten jetzt nur noch die Fahrt überleben und raus aus dem Land. So wie wir in die Guyanas gereist waren, so waren wir auf dem Weg heraus, in einer Irren Fahrt mit Irren Leuten.

Nach 10 Kühlwasserstops, 2 Joints und einer Menge an Schweiß, die wir während der Fahrt aus Angst verloren. schafften wir es an die Grenze, fluchtartig verließen wir den Todesbus, mussten uns nun nur noch einmal in Französisch Guyana abzocken lassen, nämlich für das Boot über den Fluß!

Langsam kamen wir uns vor wie Flüchtlinge die einfach "nur noch raus wollten"!

Voller Freude und glücklich passierten wir den surinamesischen Grenzposten, es war zwar überfüllt und unorganisiert, doch fühlten wir un sein bisschen als ob wir "zu Hause" angekommen sind. Es ist leider für uns jetzt festgestzt, Frannzösisch Guyana hat für uns Tunesien als beschissenstes Land der Erde abgelöst. Aber "Shit happens", Scheißländer muss es halt auch geben.

Nun wurde ein Transport nach Paramaribo organisiert, was schnell und vor allem "preiswert" relativ schnell erledigt war.

Um 18.00 Uhr, nach numehr 14 Stunden auf Tour, kamen wir an unserem Ziel an.

Wir brauchten lange um eine Bude zu finden, war doch an Weihnachten alles hier in Paramaribo ausgebucht. Wir würden dann aber doch noch fündig, in einer abgerockten Homie Unterkunft schlugen wir unser Lager auf, verfutterten die letzten Kohlen für "Fried Rice" und legten uns, ziemlich erschöpft um 20.00 Uhr ins Bett, schon um 1:40 Uhr in der Nacht sollte unser Wecker klingeln, damit wir pünktlich zum Start unserer Maschiene um 7:15 Uhr am Flughafen sind.

Zum Schluß noch die Guianas Hitliste:

- Platz 1 Surinam, ein feines Land ist das

- Platz 2 Guyana, ein Maroon Land mit Abenteuer Faktor

- Platz 3 Franz. Guyana 0 Points!!!


Mark und Simone

 

Venue

Venue:
Suriname