Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Canaima National Park
When:
13.01.2014 - 13.01.2014
Where:
Venezuela -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Hola Amigos,

heute ging unser Abenteuer "Angel Falls" erst richtig los!

Nachdem wir ja Gestern schon einen Vorgeschmack auf die Schönheit des Canaima National Parks bekommen haben, sollte es Heute in den Park gehen, die Krönung für den Weg ist dann am Abend der Anblick der Angel Falls.

Um 7.00 Uhr ging es mit einem leckeren Frühstück los, hätten wir gewusst wie anstrengend die kommenden 10 Stunden werden würden, wir hätten beim verteilen der Spiegeleier zweimal zugegriffen. Wir nehmen es jetzt schonmal vorweg, es sollte ein sehr, sehr anstrengender Tag werden.

Nach dem besagtem Frühstück ging es also los, die erste Etappe wurde auf der Ladefläche eines LKW´s begonnen. Dieser setzte uns im "Hafen" von der Lagoon Camaina ab, der aber nicht mehr war als eine Anlegestelle für ein paar alte Holzboote.
Bei der Vorbesprechung der Tour wurden wir erneut darauf hingewiesen, Plastiktütren zum Schutz unserer Wertsachen mitzunehmen, nach nur 5 Minuten Fahrt im Boot wussten wir sofort "warum". Die Fahrt sollte nämlich sehr naß werden.

Wir bretterten über Stromschnellen und das "Upstream"! Diese Methode ist einzigartig in der Welt, hier wurde sozusagen das "gegen die Stromschnellen hochfahren" erfunden und bis ins Detail verfeinert.

In der Praxis sieht das so aus, das ein Steuermann auf der Spitze des langen und sehr robusten Holzbootes sitzt, dahinter ein zweiter Bootsjunge der immer wieder in die Fluten springt um das Boot von eventuellem Aufsetztern zu befreien. Der Steuermann hebelt dabei mit einem aus Hartholz geschnitzem Paddel das Boot gekonnt über die Steine in den Stromschnellen, dabei gibt er dem dritten Bootsmann, dem der am Moro sitzt Handzeichen, wann er den Motor schnell-, lamgsam oder gar nicht anwerfen soll.

Das Ganze ist eine sehr heikle und auch sehr anstrengende Sache, die Bootsbesatzung ist dabei andauernd mit höchster Konzentration gefordert und wir Passagiere im Boot scghwanken andauernd zwischen "gebadet" werden, von den Wellen, die ins Boot schwappen bis zur Todesangst, da das Boot immer wieder beträchtlich nach Rechts oder Links zur Seite kippt.

Zwischendurch mussten die Männer im Boot immer wieder aussteigen, war das Wasser unter dme Kiel zu flach, musste das Boot durch die wilden Fluten "gezogen" werden.

Kurz gesagt es war ein Höllenritt, der ganze 6 Stunden !!! dauerte, bis wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Bilder zu unserer Bootsfahrt findet ihr unter dem unten stehenden Link:

KLICKT HIER für Bilder in dem Ordner: Hard Boat Rafting : 13.1.2013

Am Nachmittag waren wir dann am ersten Zwischenziel, wir waren am Fuße des "Sendero Salto Angel", dem Weg zu den Angel Falls angelangt. Nun ging es 2 Stunden steil den Berg hoch und das über Stock und Stein, teilweise auch über meterhohe Wurzeln, die den Boden des Urwaldes überzogen. Die ganze Sache war sehr anstrengend, besonders mit der Bootfahrt im Nacken, die wir gerade hinter uns hatten.

Aber auch der anstrengenste Weg geht mal zu Ende, um 16.30 uhr wurden wir dann mit dem Anblick der Angel Falls für die ganzen Anstrengungen des Tages fürstlich entlohnt.

979 Meter fällt er herab, der höchste Wasserfall der Welt! Bevor wir viele Wörter verieren, verweisen wir auf die Bilder zu den Fällen, die wir in dem unten eingefügtem Bild auf die Homepage gespielt haben:

KLICKT HIER für den Ordner : Angel Falls : 13.1.2014


Nach ungefähr 1.000.000 Fotos die wir von den Fällen geschossen haben und einer Stunde, die wir im Fallbecken der Fälle geschwommen sind, hieß es dann auch wieder weiterziehen, immerhin musste noch das Lager für die Nacht erreicht und aufgebaut werden.

Da der Weg zurück erneut 6 Stunden in Anspruch nehmen wird, werden wir die Nacht im Dschungel verbringen, mittlerweile sind wir ja Fachmänner im "in Hängematen" schlafen. Als das Camp gerichtet war wurden Brathähnchen über dem offenen Feuer geröstet, danach tauchten sich die verschiedenen Nationen unserre Gruppe mit ihren Heldentaten des Tages aus, wir hatten alle zusammen in tolles Abendteuer erlebt.

Glücklich schliefen wir dann alle früh in unsren Hängematten ein, ein Unwetter, das dem Regenwald ja seinen Namen gibt, peitschte uns die ganze Nacht heftigste Regenfälle auf unser Palmendach

mark und simone

 

Venue

Venue:
Venezuela