Worldtour 2013 - 2014

Event 

Title:
Merida
When:
22.01.2014 - 22.01.2014
Where:
Venezuela -
Category:
Diary Worldtour 2

Description

Hola Amigos,

heute war ein richtiger "Scheiß Tag". Aber auch solche Tage muss es geben, deswegen machen wir das Beste daraus und schreiben uns hier den Frust von der Seele.

Angefangen hatte alles noch ganz toll, wir hatten uns für Heute in einen Paraglide Flug eingebucht, weswegen wir eigentlich "auch" hier nach Merida gekommen sind. Die Stadt ist berühmt für ihre professionellen Fluginstructor, weswegen wir uns sehr auf die Sache gefreut haben.

Mal wieder als einzige "pünktlich" waren wir am Treffpunkt, pünktlich, unpüpnktlich ging es dann los, auf der Rückbank eines Jeeps machten wir es uns "gemütlich".

Und jetzt ging es los:

Mit uns zusammen hatten sich noch eine ganze Gruppe brasilianischer Sozialisten (alle samt in Chavez Shirts und bewaffnet mit Fidel Catrobüchern unter den Armen) auf die tour mit eingebucht, die zu allem Überfluß auch noch mit Rumba Rasseln und Trommeln ausgestattet waren. Die ganze Fahrt bis zum Abflugspunkt musizieren sie die Propaganda Leiter von Kommunistischen Kamofliedern hoch- und wieder runter, dabei wurden sie immer lauter, ja, sie sangen sich richtig in Rage. Wir waren froh das nicht gleich noch eine Revolution ausgerufen wurde, ein Mischung aus Samba und Regierungssturz brachte unseren Jeep an den Ampeln fast zum Umkippen.

Leider passte das nicht in das Raster, das man sich in Venezuela unauffällig verhalten soll, wir vergruben unsere tolle Kamera tief unter dem Sitz, damit wir beim Sturm der Regierungsgegner auf unseren Jeep nicht noch geplündert wurden. Kurz gesagt, die Vollidioten gingen uns so riuchtig auf die Sack.

Aber auch die beschissenste Fahrt geht einmal zu Ende, nach 2 Stunden Qual kamen wir dann auf der Spitze des 1.640 meter hohen Absprungspunkt an.

Die Startnummern wurden verteilt, natürlcih durften die politischen Klassenkämpfer vor uns "fliegen", wir mussten uns hinten in der Reihe einordnern.

Und jetzt kam der Mist Nummer Zwei:

Genau als wir mit dem Flug dran waren sprang das Wetter um, unser sehr erfahrene und auch verantwortungsvoller Fluginstructor sagte unser Flugübung sofort ab, wir wurden auf den Nachmittag vertröstet.

Auf dem Weg zurück wurden dann wieder die bekannten Kampflieder gesungen, unser Laune ließ das alles nicht mehr steigern.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann wieder an den Treffpunkt, wor sich auch schon wieder die nervigen Sängerknaben versammelt hatten.

Und nun kam Mist Nummer drei:

Da es am Vormittag eine Unfall bei einem Paraglide Flug gegeben hatte, wurden kurzerhand die "Permits" für die Touranbierter entzogen, was hieß - zwar überlebt aber fliegen verboten. Scheiße, den ganzen Mist umsonst. Extra hatten wir einen Tag hier in Merida dran gehängt, den wir im Henrie Pittier National Park verloren haben und alles was wir bekommen haben waren die Lieder einiger halbseidigen Kommunisten.

Aber der Misr sollt noch weiter gehen:

Unser Reise nach "Los Rouques", an der wir schon seit 14 Tagen arbeiten (sie wurde schon 10 mal ab- und wieder zugesagt) wurde uns aufgrund von unfähigkeit der Mitarbeiter im Resiebüro zerhackt, anstatt von 5 Tagen im Paradies haben wir nun nur noch 3 Tage, von denen wir an an zwei Tagen davon jeweils mittags am Flughafen seinen müssen.

Genervt von den ganzen Enttäuschungen entschieden wir uns zum Busbahnhof zu fahren und uns schnell aus Merida zu verdrücken, doch die einzigen Bustickets die es nach Maracay gab für die Nacht, wären in einem für uns Gringos unsicherm Bus gewesen.

Wir nahmen die gnazen Schiksalhinweise nun ernst, es sollte Heiute einfach nichts klappen, wir entschieden uns noch eine Nacht in Merida zu bleiben, mit Melissa und Rich schön chinesisch essen zu gehen und morgen mit einem sicheren Bus am Tage die 12 Stunden nach Henrie Pittier Ntional Park herunter zu reißen.

mark und simone

 

Venue

Venue:
Venezuela