Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Kushinagar
When:
17.10.2014 - 17.10.2014
Where:
Indien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Namste,

INDIEN!!!

Endlich sind wir wieder "zu Hause", endlich zurück im Dreck, im Chaos in Incredibble India!

Und Dank der Stadt Gorakhpur, die ein höllen Drecknest ist, bekomen wir alle die drei aufgeführten Atribute von Indien gleich als Breitseite ins Gesicht. Die Stadt ist die Hölle, laut, chaotsich, mit eine Millionen humpenden Autos um einen herum. Kühe, tote Hundekadaver und überall brennende Müllhaufen, würden unsere Freunde eienn solchen Ort sehen, sie würden uns für verrückt verkaufen, das es uns immer wieder an solche Orte zieht.

Für uns hat dieser Ort aber eine strategisch wichtige Bedeutung, wir nutzen Gorakhpur als Ausgangspunkt unserer Pilgerreise nach Kushinagar, dem letzten der vier heiligen Orte, die wir auf unsere Pilgereise auf den Spuren Lord Buddhas bereisen werden.

Wir standen also sehr früh auf, schon um 7.00 Uhr waren wir auf dem Busbahnhof, wo wir ein Sammeltaxi in Richtrung Kushinagar bestiegen.

Bedeutung hat der Ort vor allem als eine der vier wichtigsten Pilgerstätten des Buddhismus da der Überlieferung nach Guatama Buddha hier verstorben ist bzw. nach buddhistischem Verständnis Parinirvana erreichte.

In Kushinagar finden sich die Überreste mehrerer alter Stupas und Klöster, sowie moderne Tempel und Klöster, die von Buddhisten aus Südost- und Ostasien gestiftet wurden. Der Nirvana-Stupa stammt aus der Regierungszeit des Gupta Herrschers Kumaragupta. (414–455). Er wurde 1867 ausgegraben, und 1927 von burmesischen Buddhisten restauriert. Der angrenzende Nirvana-Tempel beherbergt eine sechs Meter lange vergoldete Statue des ruhenden Buddha. Ringsherum befinden sich die Ruinen von vier Klöstern.

Vor Ort existieren viele Überreste der einstigen Bedeutung der Stadt als Zentrum de Malla Reichs und Metropole des Maurya ReichsIm 5. nachchristlichen Jahrhundert fiel die Bedeutung Kushinagars jedoch, und im Lauf der Jahrhunderte geriet der Ort in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert wurde er wiederentdeckt, und neu besiedelt.

Nachdem er lange Jahre gelehrt hatte, begab sich der Buddha im hohen Alter von 80 Jahren in die nördliche Stadt Kushinagar. Nicht lange vor seinem Tod wurde der Buddha von seinem Lieblingsschüler Ānanda gefragt, wie sein späteres Begräbnis vollzogen werden solle. Daraufhin antwortete der Buddha, dass er dies den gläubigen Laien und Prinzen überlassen könne. Dies wurde so interpretiert, dass man ihn auf die Begräbnisweise berühmter Leute unter einem großen Grabhügel bestatten müsse.

Der Tod des Buddha selbst ist besonders ausführlich im „Maha Parinibbana Sutta“ (der Rede über den Eintritt in das endgültige Nibbana) beschrieben. Kurz vor seinem Tod wurde er demnach wieder von Mara, dem personifizierten Bösen, heimgesucht, der ihn drängte doch endlich in das Nibbana einzutreten. Der Buddha versicherte ihm, dass dies in Kürze auch geschehen würde. Doch das bedeutete keinesfalls einen Sieg für das Böse, da die Lehre des Buddha bereits im ganzen Land verbreitet war und sich immer mehr Anhänger fanden, die die Lehre weitergaben. Der Buddhismus war auf dem Vormarsch, und nichts konnte ihn mehr aufhalten.

Der Erleuchtete starb schließlich im Jahre 483 v. Chr. im Alter von 80 Jahren in Kushinagar. Seine letzten Worte, an seine Jünger gerichtet, lauteten:

 „Wohlan, Ihr Jünger, ich rede zu euch; vergänglich ist alles, was da geworden ist; ringet ohne Unterlass!“

Sieben Tage nach dem Tod des Buddha wurde sein Leichnam unter höchsten Ehren und mit Zeremonien, wie sie sonst nur Königen zuteil kamen, verbrannt. Die Reste seiner Gebeine wurden unter acht Gruppen seiner Anhänger aufgeteilt. Sie zählen heute zu den wichtigsten Reliquien des Buddhismus. Über ihnen hat man bald darauf Stupas errichtet.
Im Jahre 1898 fand man im Stupa des nahegelegenen Piprāvā ein Kästchen, dessen Inschrift bezeugt, dass ein gewisser Sukiti mit seinen Angehörigen diese Reliquie mit Teilen der Gebeine des Buddha hier beigesetzt hat.

Bilder zu unserem Beusch von Kushinagar findet ihr, wenn ihr den unten eingefügtem Link anklickt:

BITTE HIER KLICKEN FÜR DIE BILDER!

Am Abend machten wir uns wieder auf die Reise, von Kushinagar ging es mit dem Bus zurück nach Gorakhpur, zurück vom Nirvana ins Samsara...

mark und simone
 

Venue

Venue:
Indien