Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Rishikesh
When:
20.10.2014 - 20.10.2014
Where:
Indien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Namaste,

da wir die nächsten Tage (insgesamt 14 Tage) in Rishikesh bleiben werden, der Welthauptstadt des Yoga, wollen wir euch eine kurze Lehrstunde zu Yoga geben, damit ihr genauso Fachmänner werdet wie wir (hoffentlich) in den nächste 2 Wochen:

Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die eine R eihe geistiger und körperlicher Übungen wie Asanas, Pranayama, Yama, Niyama, Kriyas, Meditation und/oder Askese umfasst. Der Begriff Yoga kann sowohl als „Vereinigung“ oder „Integration“ als auch im Sinne von "Anschirren" und "Anspannen" aller Kräfte zur Sammlung und Konzentration verstanden werden.

Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Westeuropa und Nordamerika denkt man bei dem Begriff Yoga oft nur an körperliche Übungen, die Asanas oder Yogasanas genannt werden.

Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen (die Asanas), einige Richtungen betonen die Askese. Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yoga-Sutra formuliert, auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden enthalten Informationen über Yoga.

Als Hilfsmittel der Meditation  werden Atemübungen und das Zurückziehen der Sinne in den Atman bereits in den älteren Upanishaden ca. 700 v.C. erwähnt. Der Begriff Yoga wird in den mittleren Upanishaden, die um 400 v.C. entstanden sind, mehrfach erwähnt und auch die wesentlichen Elemente des späteren Yoga-Systems finden sich hier bereits. Der Yoga stand hierbei in enger Verbindung mit den Theorien, wie sie in dem philosophischen System des Sankhya genannt wurden. Im Mahabharata um ca 300 v. C. nimmt der Yoga bereits einen bedeutenden Platz ein und wird als praktisches Gegenstück zum theoretischen Sânkhya genannt. Während im Mahabharata und den älteren Puranas Kapila und andere als Begründer des Yogas genannt werden, nennen die jüngeren Puranas Patanjali als Urheber der Yoga-Systems. Es darf jedoch angenommen werden, dass Patanjali die überlieferten Yoga-Lehren im 2. oder 4. Jahrhundert n.C. zusammenfasste. Sein Werk besteht aus 194 kurzen Merksprüchen (Sutren), die auf vier Bücher verteilt sind.

In den klassischen indischen Schriften werden 4 Yogawege beschrieben:

- Raja Yoga nennen sich die meditativ orientierten Stufen des Achtgliedrigen Yoga nach Patanjali

- Jnana Yoga (Yoga der Erkenntnis, intellektuelle Richtung)

- Karma Yoga (Yoga der Tat, des selbstlosen Handelns)

- Bhakti Yoga (Yoga der Verehrung/Hingabe)

Ursprünglich war Yoga vermutlich ein rein spiritueller Weg, und es ging vor allem um Erleuchtung durch Meditation. Die vielen Asanas entstanden erst im Laufe der Zeit, und ihr vorrangiges Ziel war zunächst, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz - also in der Regel im vollen Lotossitz - verweilen konnte. Mit der Zeit wurde immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen erkannt. Die Asanas wurden weiter entwickelt, und die körperliche Betätigung im Yoga bekam einen immer höheren Stellenwert. Einen ersten Niederschlag findet diese Entwicklung in der Entstehung des Hatha Yoga. In der „Hatha Yoga Pradipika“, einem Text aus dem 15. Jhrdt., werden die Grundlagen dieser eher körperbetonenden Yoga-Schule dargelegt. Raja Yoga ist eine auf dem Hatha Yoga fußende Yogalehre, in der spirituelle Ziele betont werden.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich ein nicht an eine einzelne Schule gebundener Typus von Yoga herausgebildet. Im "modernen Yoga" liegt das Primat in der Praxis des Yoga, die eher meditativ oder eher körperbezogen sein kann. Unter Hinweis auf die positiven Auswirkungen der Übungspraxis wird Yoga als individuelle Bereicherung oder als Beitrag zur persönlichen Entwicklung betrachtet, weitgehend unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen des Schülers. Gurus und Doktrinen werden keine besondere Bedeutung zugeschrieben. Es werden wenig Verhaltensvorschriften aufgestellt, die Regeln sind für die Schüler eher Empfehlungen ohne verpflichtenden Charakter. Yoga wird nicht als philosophisches System gelehrt, stattdessen gibt es eine Tendenz zu einer empirischen Herangehensweise. Methoden zur Reinigung werden in Hinblick auf gesundheitsfördernde Wirkungen bewertet (siehe Kriyas). In Zusammenhang mit der Betonung des Trainingseffektes von Yoga auf Körper und Geist wird gelegentlich an Auffassungen der Psychosomatik angeknüpft.

Nun befinden wir uns also in der Welthauptstadt der Yoga Szene und werden alles daran setzten in den folgenden 14 Tagen die theoretischen Dinge, die wir gerade so schön für euch beschrieben haben, in praktische Übungen umzusetzten.

Ihr seit ja dabei ;-)

Nun aber noch zu den Dingen, die wir am heutigen Tag so alle gemacht haben:

Der Tag begann Heute mit der ersten Behandlung bei unsere Ayurveda Klink, wir machen hier in Rishikesh nämlich nicht nur Yoga für 2 Wochen, sondern auch eine 14 tägige Ayurveda Kur. Hier began das Treatmant mit einer 1 stündigen Massage, ausgeführt mit feinsten Ölen. Diese Massage wird von 2 Leuten gleichzeitig gemacht, sodass man manchmal gar nicht weiß, welche oder wieviel Hände einen das gerade massieren. Gefolgt wird die Massage dann von einer Öl Tropfen Massage, die über ein Behältnis, das über dem Kopf angebracht ist, stetig sanft auf die Stirn tropft.

Im Anschluß geht es dann in eine Steam Box, in der zu einem die Poren der Haut geöffnet werden, zum anderen das Öl dann in die selbigen eindringt.

Die Idee der Behandlung ist, den Körper auf weitere Behandlungen vorzubereiten, 4 Tage werden wir jetzt täglich so verwöhnt, bevor es dann ab dem 5 Tag an die Reinigung der einzelnen Sinne und Körperstellen geht.

Den Rest des Tages haben wir dann gemütlich entspannt, abends haben wir uns dann die "Ganga Aarti" angeschaut, eine Jahrtausenalte Zeremonie, zu Ehren des Flußes, der Göttin und der Energie von "Mata Ganga" die hier immer jeden Abend am Flussufer zelebriert wird

Bilder zur "Ganga Aarti" findet ihr unter dem unten eingefügtem Link.

BITTE HIER KLICKEN FÜR DIE BILDER DES TAGES!!!

Mark und Simone

Venue

Venue:
Indien