Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Hampi
When:
14.11.2014 - 14.11.2014
Where:
Indien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Namaste,

schon um 4.00 Uhr Morgens flogen wir aus unserem Bus, der doch mit Dauer der Fahrt und zu späteren Stunde doch sehr gemütlich zu seien scheinte.

Wir waren in Hospet, dem Tor zur der Stadt Hampi:

Von etwa 1343 bis 1565 war Hampi die Hauptstadt des Königreiches Vjayangar. Auf dem Höhepunkt seiner Macht kontrollierte Vijayanagar, das als letztes großes Hindhu Reich gilt, fast ganz Südindien. Seine Hauptstadt soll zur Blütezeit rund 200.000, nach anderen Schätzungen sogar 500.000 Einwohner gehabt haben. Hampi gehört seit 198 zum Unesco Welterbe.

Hampi liegt am Südufer des Thungabara- Flusses im östlichen Zentral-Karnataka. Die Ruinen der Stadt liegen über 26 Quadratkilometer verstreut in einem einstmals gut zu verteidigenden Gebiet südlich des Tungabhadra-Flusses, von der anderen Seite ist das Gebiet von schwer zu durchquerenden Felshügeln eingefasst. Auf eine letzte Blütezeit Anfang des 16. Jahrhunderts folgten Thronstreitigkeiten. Nachdem sich vier der fünf Dekkhan Sultanate zusammengeschlossen hatten, führten sie einen gemeinsamen Krieg gegen das Reich von Vijayanagar, das in der Entscheidungsschlacht 1564 bei Talikota von den Moslemheeren vernichtend geschlagen wurde. Die Stadt wurde großteils zerstört, die überlebenden Bewohner wurden zur Flucht getrieben.

Von den Festungsmauern, die einst die Stadt umgeben hatten, sind nur noch geringe Reste erhalten, von den Palästen noch einige Grundmauern. Dafür haben zahlreiche Tempel aus hartem Granit überdauert. Erhalten blieben kleine Jaina-Tempelruinen aus dem 10. Jahrhundert, die aufwändigsten und am besten erhaltenen Tempel im Vijayanagara-Stil stammen aus dem 14.–16. Jahrhundert. Der Höhepunkt dieses Stils ist beim  Vitthala-Tempel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts erreicht. Er steht im Norden in Flussnähe, drei hohe Gopurams (Tortürme) begrenzen ein Areal von 164 x 94 Meter. Es gibt mehrere Mandapas (Vorhallen), darunter die übliche Hundertpfeilerhalle. Der Haupttempel ist Vishnu geweiht, dessen Reittier ist Garuda der – einzigartig in Indien – in einem freistehenden, getreu nach dem hölzernen Modell in Stein gemeißelten Ratha(Tempelwagen) sitzt.

Heute sind der Haupttempel und die zuführende Hampi-Bazaar-Straße von Einheimischen und Händlern aus anderen Bundesstaaten belebt. Die Kultbauten sind in eine außergewöhnliche Felslandschaft eingebettet und von fruchtbaren Bananenplantagen und Reisfeldern umgeben, die durch den Tunghabhadra-Fluss bewässert werden. Der von der indischen Regierung in der Nähe gebaute Tungabhadra-Staudamm versorgt die Gegend mit elektrischem Strom.

An einigen Stellen kann mit kleinen runden Korbbooten, die wie Schildkrötenpanzer aussehen, über den Fluss gesetzt werden um Anegondi zu erreichen, den nördlichen Außenposten der Stadt, von dem in einem weiten Gebiet nur noch sehr geringe Reste erhalten sind.

Im Laufe der 1990er Jahre wurde Hampi verstärkt zu einem touristischen Reiseziel. Beim Fluss und in unmittelbarer Nähe der Tempelanlagen, besonders in der Nähe des Virupaksha-Tempels, wurde der kleine Ort Hampi innerhalb weniger Jahre deutlich erweitert. Wo sich vorher freies Land befand, befinden sich nun einige Pensionen und Restaurants. Möglicherweise sollen diese das historische Bild störenden Neubauten abgerissen und in einiger Entfernung wieder aufgebaut werden, damit der Status des Weltkulturerbes nicht gefährdet wird. Nach den Vorgaben der UNESCO wurde die Hampi-Bazaar-Straße inzwischen von modernen Gebäuden bereinigt.

In und um Hampi leben zahlreich Makaken, die keinerlei Menschenscheu haben. Wegen seiner Nähe zum Wasser ist Hampi von Moskitos geplagt, das Malaria- Risiko ist daher im Vergleich zum Rest Indiens hoch.

m+s

 

 

Venue

Venue:
Indien