Worldtour 2014 - 2015

Event 

Title:
Jakarta
When:
14.01.2015 - 14.01.2015
Where:
Indonesien -
Category:
Worldtour 2014 bis 2015

Description

Hallo Freunde,

Heute Morgen ging es wieder ein wenig verspätet los mit der Bahn, unser Ziel war "Taman Mini", ein Themenpark - der etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums liegt.

Als wir an der Haltestelle ausstiegen, entschieden wir uns doch kurzfristig um erst lieber zum Zoo zu gehen, der auch in der Nähe lag.

Der "Taman Margasatwa Raguan" Zoo, ist ein 185 ha großer Tierpark der knapp 4000 Tiere und über 400 verschiedene Tierarten beherbergt. Wir sahen uns zuerst die Komodo Warane an, die grössten Echsen der Welt. Sie werden bis zu ca. 3 Meter groß und 135 kg schwer. Wenn wir Glück mit dem Wetter haben, werden wir diese Tiere in 10-14 Tage „live“ in Komodo auf den „Nusa Tengaras“ zu bestaunen bekommen.

Danach schlenderten wir an den Elefanten lang und wurden von ein Fernsehproduktion angesprochen die gerade eine Live Koch Show filmten. Simone wurde gleich mit ein bezogen in die Aufzeichnung, sie musste die „Durian Frucht“ probieren.

Die Durian ist eine Riesen Stachelfrucht und berühmt - berüchtig als „Stinkfrucht“ .In vielen Hotels und in der Bahn gibt es Verbotsschilder, das man die Frucht nicht mitbringen soll wegen ihrem penetrantem Gestank.

Das lustige ist auch das die Hauptstadt Jakarta auch von Ihren Bewohnern liebevoll "Big Durian" genannt wird.

"You will like it or you will hate it" war noch der Spruch des italienischem Kochs, der dort wohl der Starkoch war! Simone musste sich Mühe geben nicht zu sehr das Gesicht zu verziehen bei dem widerlichem Geschmack der Frucht.

Schnell wurde professionell eine Szene gefilmt, in der die Oben schon beschriebene Szene gedreht wurde. Wir hatten dann erst mal Drehpause und sollten in 15 Minuten wieder am Set sein um dann auch die Verköstigung der zubereiteten Speise zu drehen.

Unser nächster Stop war das Affenhaus, für das ein extra Eintritt verlangt wird von 6000 Rp (40 Cent) was sich aber auf jeden Fall lohnt. Addiert man den Eingang des Zoos dazu – auch 6000 R – bekommt man den ganzen Park für knapp 80 Cent geboten. Unschlagbar die Eintritte hier in Indonesien.

Besonders das Gelände der „Orang Utans“ ist sehr schön und weitläufig, es gab Höhlen durch die man laufen konnte und von da aus konnte man durch die Glasscheibe die Orang Utans beobachten die ein sehr naturbelassenes, natürliches Gehege vorfand. Der Besuch des Parks ist als „Vorgeschmack“ für die indonesische Tierwelt sehr zu empfehlen. Das Affengelände dient als Sanctury für verschiedene Affenarten, viele sind auch nur kurz vor Ort und werden dann wieder ausgewildert.

Wir machten uns mit einem Orang Utan einen Spaß der ganz nah an die Scheibe saß und somit neben uns. Simone setzte sich auf den Boden, direkt neben ihn, nur die Glasscheibe trennte die Beiden. So saßen die Zwei dort vereint eine Weile , getrennt nur von ca. 10.000 Jahren Evolution.

Es gab dort noch mehrere Affenarten zu bestaunen, aber wir mussten wieder an das Set zurück zur Kochshow.

Als wir ankamen waren Sie natürlich noch nicht so weit und wir wurden erneut gebeten, wieder zu kommen - also wieder zurück ins Affenhaus.

Dort gab es sogar ein riesen Gorilla von denen es ja nur ein paar Hundert in freier Wildbahn gibt.

Immer wieder wurden wir auf unserem Weg gestoppt, um Bilder mit Kindern oder teilweise ganzen Familien zu machen. Es wurden Selfies oder Gruppenphotos mit uns geschossen, wir schauten teilweise in 4 Photo-Handys gleichzeitig mit denen wir von den Locals photographiert wurden.

Nachdem wir dann den Dreh zur Kochshow endlich erledigt hatten, konnte es als zukünftiger Fernsehstar weiter gehen.

Wir sparten uns dann den Rest des Zoos und fuhren mit dem Taxi weiter zum "Taman Mini" Themenpark.

Am Eingang des Parks wurde uns dann gleich von einem geschäftstüchtigem Indonesier ein Moped „geliehen“ das wir dann für ca. 4€ mieteten.

Das war sehr hilfreich, da der Park 165 ha groß ist und rings herum ein künstlich angelegten See erbaut worden ist. Die maßstabsgetreu nachgebauten traditionellen Häuser aus allen indonesischen Provinzen sind um den See herum gebaut.

In jedem der Häuser sind regional typische Kostüme, Werkzeuge, Musikinstrumente und Kunsthandwerk ausgestellt. Es gibt auch noch gegen ein Aufpreis, verschiedene Museen, ein IMAX-Kino und man kann mit einer Gondelbahn über den See schweben.

Da es leider schon Spätnachmittag war und die Attraktionen schon gegen 17.00 Uhr schließen fuhren wir die nur traditionellen Häuser an, was uns aber absolut ausreichte. Mehr wollten wir uns in dem Park eh´nicht ansehen.

Dann fing es noch an heftig zu regnen und wir mussten eine Zwangspause einlegen die Mark für ein Nickerchen nutzte, auf einer überdachten Parkbank.

Dann passierte uns noch ein Missgeschick, als Simone auf das Moped aufstieg schlug die Kamera Linse gegen das Moped und ein kleiner Kratzer im Lack entstand. Das fiel natürlich auf dem neuen schwarz matt lackiertem Moped direkt auf.

Das gute war, das wir kein Reisepass oder Geld als Kaution hinterlegt hatten. Durch die Regentropfen auf dem Lack sah man es zum Glück nicht mehr so schlimm und kurz bevor wir es abgaben, hielten wir noch an einer Pfütze und bespritzen den Kratzer erneut mit Wasser – zur Tarnung!

Der Plan ging zum Glück auf und es war mittlerweile auch schon fast dunkel als wir das Moped abgaben. Hier können wir uns in Zukunft wohl nicht mehr blicken lassen.

Wir fuhren dann mit dem Zug Heim und auf dem Rückweg gingen wir noch was Essen. Simone hatte ein Essenstand entdeckt der Seafood anbot und wollte dort unbedingt essen. Wir gingen quasi unserem „Sate Mann unseres Vetrauens“ fremd!“

Es wurde gleich eine doppelte Portion gebackene Miesmuscheln bestellt und Sie bekam sogar noch eine Portion "Bamboo Clams" dazu. Die Viecher hatten wir ein Tag vorher das erste mal entdeckt aber sie waren sehr lecker.

Der ganze Spaß war für knapp 3 Euro zu haben, hier in Indonesien kostete Essen fast „Nichts“. Noch nie haben wir ein Land erlebt, in dem man so billig – aber auch so gut speisen kann.

Für Mark ging es dann wieder zu unserem Stamm Essensstand wo er lecker Hühnchen Sate und Nasi Goreng zum Essen gab.

m+s

Venue

Venue:
Indonesien