Worldtour 2010 - 2011

Event 

Title:
Cotopaxi
When:
24.09.2010 - 24.09.2010
Where:
Ecuador -
Category:
Worldtour Diary

Description

Hola Amigos

Heute ging es endlich wieder weiter, unser nächstes Stop stand an. Der höchste aktive Vulkan der Welt- war unser Ziel.

Zuerst wurde aber wieder mal ausgiebig gefrühstückt, wir wollten die schöne Terrasse des "Secret Garden" mit ihrem wahnsinnigen Ausblick über die Altstadt von "Quito" nochmal so richtig nutzen...

Danach ging es mit einem überfüllten Pick Up Truck los in die Einöde. Da die Fahrt von schwerem Regen begleitet wurde, waren wir heilfroh, einen Platz in der Fahrerkabinie erwischt zu haben.

Unsere Mitreisenden auf der Ladefläche saßen währenddessen im strömenden Regen, was sie aber davon ablenkte, das die Fahrt über die chaotische "Pan Americana" auf der Ladefläche eines überfüllten -TÜV losen Auto - doch eigentlich lebensgefärlich ist.

Doch kamen wir alle unbeschadet am Fuße des "Cotopaxi" an, ein traumhaftes Ambiente sollte Schauplatz der nächsten aufregenden Tage sein.

Wildpferde auf unbegrenzten Weiden, Lamas, Kühe und Schweine, zauberten ein Ambiente, wie aus einer Folge der Serie "Michel aus Lönneberger".

Wir waren definitiv in der Natur gelandet, weitab von allem was das moderne Leben zwar "schön" aber auch "stressig" macht.

Nachdem wir unsere "Honeymoon" Sweet auf 3.500 Metern bezogen hatten, wurde eine dampfende Suppe serviert.

Un nun folgte auch gleich das erste Abenteuer.

Durch ein wildes Flussbett, ging es in Gummistiefeln über glitschige Steine und halsbrecherichen Höhen zu zwei Wasserfällen, was wohl als "Härtetest" für uns Neuankömmlinge gedacht war. Teilweise mussten wir um Berghänge klettern, nur ein falscher Tritt hätte uns in den mit riesigen Findlinge gesäumten Fluss katapultiert.

Mit enormer Konzentration meisterten aber alle das "Warm Up", doch als wir das Ziel erreicht hatten, wurde uns mitgeteilt, das wir den gleichen Weg auch zurück mussten. Da die Beine aber schon etwas schwächer waren, wurde die Übung nun doppelt so schwer, doch nehmen wir es vorweg - wir kamen ohne Knochenbrüche wieder zum Ausgangspunkt.

Nun kamen wir zum gemütlichen Teil des Tages, der Kamin unserers zweistöckigen "Chalets" wurde angeheizt und Kerzen für die Nacht aufgestellt. Da es am Fusse des "Cotopaxi" keinen Strom gab, war es schon um 18.30 Uhr so dunkel, das wir über jede Kerze froh waren, die uns irgendwie den Weg in unserer Hütte "ausleuchtete".

Nach dem Dinner ging es dann "auf Stube", wo wir uns den ersten Muskelkater in unserem von Holz beheizten "Jakuzzi" auskurierten. Hätten wir gewusst das das aber nur der erste Muskelkater unserer Zeit am "Cotopaxi" sein sollte, wir hätten wohl nicht gleich für die nächsten 2 Tage "extrem Sport" gebucht.

m+s

 

Venue

Venue:
Ecuador