Worldtour 2010 - 2011

Event 

Title:
Cotopaxi
When:
25.09.2010 - 25.09.2010
Where:
Ecuador -
Category:
Worldtour Diary

Description

Bouens Dias,

schon um 6.50 Uhr klingelte der Wecker, Heute stand an, den höchste aktive Vulkan der Welt zu besteigen.

Da dem lieben Mark leider die einzige "aktive" Hose im Gepäck beim gestrigen Flussbett Lauf zerfetzt war, sah er schon von Beginn der Besteigung aus, als wäre er aus einem "Rot Kreuz Kleidersack" geklettert.

Doch was Heute folgte, war sowieso weit ab von "Gut und Böse". Gut aussehen war das Letzte, was beim Aufstieg auf den "Cotopaxi" wichtig war...

Aber von vorne.

Nachdem wir mit einem (mal wieder) völlig überfüllten Jeep auf die Höhe von 4.100 Meter gebracht wurden, begannen wir im "Cotopaxi National Park" mit der Besteigung des Vulkans. Es ist schon komisch was der Sauerstoff Mangel in so einer Höhe mit einem macht, mit jedem Meter den wir höher kamen, schwand uns der Atem.

Keine 10 Schritte wurden gemacht, dann musste man sich aus absoluter Erschöpfung auf den steil abfallenden Boden fallen lassen, hatte man sich aufgerafft dachte man schon nach dem zweiten Schritt wieder "Ich kaaaaaaaaaaaaaaaaann nicht mehr".

Nachdem wir bis auf 4.810 Meter geklettert war, wurde ein Stop an der "Schutz Hütte" für Bergsteiger gemacht. Dort angekommen war unsere erste Aussage "Keinen Meter" weiter. Doch hatte der wilde Vulkan unseren Ehrgeiz angefacht.

"Das schaffen wir", wann bekommen wir denn auch schon mal wieder die Möglichkeit, auf insgesamt 5.100 Meter zu klettern (nur 100 Meter tiefer als das Basis Lager des Mount Everest).

Nachdem wir dann aufgebrochen waren, die letzten Meter zu meistern, war es einfach nur noch anstrengend. Jeder Schritt schmerzte, die dünne Luft ab 5.000 Metern raubte uns den Sauerstoff für die Lungen, man dachte die Knie sein aus Gummi.

Nun wurde alle 5 Meter pausiert, es ist schon lustig, wie lange man für 300 Meter brauchen kann, wenn diese Steil nach oben auf einer solchen Höhe genommen werden müssen.

Nach einer weiteren Stunde hatten wir es dann geschafft, zwar nicht auf dem Gipfel (6.800 Meter - ist nur mit Eispickeln möglich, die wir aber nicht im Gepäck hatten), aber zumindest am Beginn der Gletscher Decke!!!

Jetzt stellte sich einen Mischung aus Stolz und Erschöpfung ein, man hatte seinen inneren Schweinehund überwunden und einen vorher ungeahnte Leistung vollbracht.

Nach einer kurzen Schneeball Schlacht und unzähligen "kurzatmigen" Atemzügen wurde dann "abgestiegen", was auch nicht ohne Anstrengung verlief.

Bei jedem Schritt musste man aufpassen nicht "abzuschmieren", doch wurde ohne Zwischenfall der Ausgangpunkt in Höhe von 4.500 Metern erreicht.

Dort warteten schon unsere Mountain Bikes auf uns, die nächsten 1.000 Meter Bergab sollten "Downhill" gemeistert werden.

Eigentlich ein Spaß, doch mit einem Fahrrad mit lädierten Bremsen eher eine absolute Zumutung.

Nach dem Motto "No Risk - No Fun" wurden aber die Augen vor den Gefahren "geschlossen" und "huuuuuuuuuuuuui", es ging "Berg ab!

Am Eingang des National Parks angekommen, und mit einem gehörigen Muskelkater der ganzen Aktion, wurde dann wieder der Jeep bestiegen, der uns zurück in unseren "Secret Garden" brachte.

Mehr als den Gang in den "Jakuzzi" ließen unsere schmerzenden Beine den Rest des Tages nicht mehr zu, es wurde heiß gebadet, vor unseren Augen - durch das Glasdach des "Badebereichs - thronte der soeben "gemeisterte" Cotopaxi.

m+s

Venue

Venue:
Ecuador