Worldtour 2010 - 2011

Event 

Title:
Cotopaxi
When:
26.09.2010 - 26.09.2010
Where:
Ecuador -
Category:
Worldtour Diary

Description

Vamos Amigos,

muss man eigentlich "Verrückt" sein, sich in einer "paradiesischen Umgebung" dauernd anstrengenden Aktivitäten hinzugeben, anstatt Faul in der Hängematte zu baumeln?

Diese Frage stellte sich uns erst am Abend des folgenden Tages, am Morgen hatten wir aber nichts besseres zu tun, als den ganzen Tag auf "ungezähmten" Pferden durch die Anden zu reiten (oder soll man besser sagen zu "brettern"?)

Mit den müden Knochen des Vortages ging es gleich nach dem Frühstück los, unsere Wildpferde, die zuvor noch von einem Cowboy auf der Weide eingefangen mussten, warteten "gesattelt" darauf, von uns die nächsten 7 Stunden geritten zu werden.

Das wir ja schon "eigentlich" erfahrende Reiter sind, half uns aber den Tag mit den "Rennpferden" nicht unbedingt weiter.

Die ersten zwei Stunden war es auch noch leicht, den "Speed" Galopp der Pferde mit festen Zügeln etwas zu drosseln, doch nach einiger Zeit "meuterte" Mark zum ersten Mal,  es war einfach "Zu viel Pferd" was da unter ihm "Gas gab".

Also wurde auf den etwas langsameren "Alfonso" umgesattelt, die mutige Simone aber bestand darauf, ihr wildes Tier bis ins Ziel zu bringen.

Den ganzen Tag reiteten wir so durch eine traumhafte Umgebung, am Fuße des "Cotopaxi".

Die Landschaft war einzigartig, Bauern bestellten am Wegesrand ihre Felder und skurile Landschaften zeigten uns die Schönheit der "Upper Anden".

Nach vier Stunden wurde dann eine Pause gemacht, auf einer Blumenwiese mit unzähligen verschieden farbigen Blumen wurden die Pferde "angebunden", und danach faul in der Sonne "Pfefferminz Tee" getrunken.

Die uns folgenden Hunde streiften beschützend um uns, es war eine tolle Pause in einer tollen Umgebung.

Erwähnen muss man, das uns auf unserer Tour ein Dalmatiener und zwei Dackel begleiteten, wir hätten nie gedacht das besonders die Dackel mit ihren kleinen Beinen, dem Tempo der Pferde folgen konnten (Zwar mit Abstand, aber irgendwie waren sie immer wieder da).

Nachdem wir uns von dem ersten Teil des Ausritts erholt hatten, ging es dann wieder weiter, die nächsten 3 Stunde sollten gemeistert werden.

Simones Pferd kannte aber nun keine Grenzen mehr und bretterte los was das Zeug hielt. Mark klapperte wie "Sam Howkins" in den alten Westernfilmen langsam hinterher, was einen tolen Anblick für die lachenden Bauern am Wegesrand war.

An einem Forellen Teich vorbei führte uns unser Weg dann wieder in den "Secret Garden"

... Aber ...

Auf den letzten 2 Kilometern, roch Simones Pferd wohl wieder die Freiheit der auf ihn wartenden "Weide", jetzt gab es im wahrsten Sinne des Wortes kein halten mehr. Im vollen Galopp schmiss es die tapfere Simone nun auf den steinigen Boden, als Mark 5 Minuten später mit dem lahmen "Alfonso" vorbei ritt, saß Simone verstaubt und blutig in der Wegesböschung.

Nachdem die Wunden kurz begutachtet wurden, musste erstmal wieder Simones "Wildfang" eingefangen werden, was der tapfere Mark aber gut meisterte.

Nun wurde wieder aufgesattelt, und die letzten Meter bis hin zu "unserer kleinen Farm" wurde im Schneckentempo zurückgelegt, die letzten 7 Stunden, dazu noch der Sturz hatten uns die Kräfte geraubt - "Cool" zur Ranch zurück zu reiten.

Doch wir hatten es geschafft. Zu Einem hatten wir die Pferde "gezähmt" und zum Anderen "überlebt"!!!

Nach dem Absatteln ging es dann straight .... in den "Jakuzzi".... und danach vor den Kamin, wo auf den Geburtstag vom Mark um 0.00 Uhr angestoßen werden sollte. Im Kerzenlicht wurde dann "gratuliert" und danach fielen wir schnell friedlich "in die Federn"...

m+s

Venue

Venue:
Ecuador