Worldtour 2010 - 2011

Event 

Title:
Pisac
When:
24.10.2010 - 24.10.2010
Where:
Peru -
Category:
Worldtour Diary

Description

Hola Inkas,

Heute stand zum ersten Mal der Besuch einer Inka Ruine auf dem Programm.

Dafür düsten wir schon sehr früh Morgens los, für unseren ersten Besuch an einem verfallenen Inka Tempel suchten wir uns die bekannten Tempel von "Pisac" aus.

Sehr gut dazu gepasst hat, das in diesem kleinen Anden Dorf im "Sagrado Valle" an jedem Sonntag ein großer Markt statt findet, weshalb wir beide Dinge sehr gut kombinieren konnten.

Mit dem Taxi fuhren wir die 40 Kilometer durch eine schwindlige Andenstrasse von "Cusco" direkt ins Herz von "Pisac".

Dort war schon ein emsiges Treiben, überall in dem kleinen Dorf hatten Bergbewohner ihre Stände aufgebaut und boten ihre "Handicrafts" an. Strickmützen, Stulpen, Pullis, Figuren und all das, was man so aus den "Eine Welt Läden" kennt.

Auf dem Markt wollte sich der Mark endlich auch mal mit einem Landes üblichen Tier ablichten lassen, so wie es die Simone in den letzten Tagen hier schon öfters gemacht hat. Doch was bei Simone immer klappt, geht beim Mark auf Anhieb schief. Keine 5 Sekunden hatte er das Mini Lama auf dem Arm, schon lief dem Mark der warme Urin des ängstlichen Tieres den Arm runter.

Dazu war auch ein Markt der Bauern, auf dem Kokablätter und viele Andere schwindlige Schamanen Wurzeln angeboten wurden.

Darum haben wir natürlich einen großen Bogen gemacht.

Nachdem wir viele verschiedene "Strickwaren" (Die mittlerweile fünfte Mütze) gekauft hatten, machten wir uns auf zum zweiten Teil der Tagesordnung, dem Besteigen des "Heiligen Berges". In "Pisac" gibt es eine der größten Inka Ruinen von ganz Peru zu bestaunen - ein Bauwerk größer als der "Machu Picchu", und dazu auch noch höher gelegen.

Wir entschieden uns, den Weg nach oben mit einem "Taxi" zu bewältigen und "nur" den Weg nach unten zu Fuß zu machen.

Stundenlang hielten wir uns dann in der Ruine auf, es ist schon unglaublich, was die Inkas da alles mitten in die Berge gebaut haben.

Vom Sonnentempel sind wir dann über schwindelige Wege zu den Grabkammern der "Anlage" geklettert, tausende Löcher in den steilen Felswänden dienten den Inkas als luftiger Friedhof. Leider sind die Gräber mittlerweile alle geplündert, es blieben leider nur Löcher in den Wänden übrig, was aber ein sehr skuriles Bild abgibt.

Mit jedem Meter den Wir uns wieder der Ebene des Dorfes näherten, wurden unsere Beine schwerer, immerhin kletterten wir hier auf schlappen 3.600 Metern herum.

Nach einem anstrengenden  Weg bergab und unendlich atemberaubenden Eindrücken, kamen wir dann unbeschadet auf 3.200 Metern an, es tat gut ohne Knochenbrüche wieder in "Pisac" zu sein.

Da es mittlerweile schon Abends war, wurde noch schnell in "Pisac" zu Abend gegessen, bevor wir uns wieder auf den einstündigen Weg nach "Cusco" gemacht haben.

In der Gallerie "Peru" - "Pisac" - sind tolle Bilder unseres Ausfluges zu bestaunen.

m+s

 

 

Venue

Venue:
Peru