Worldtour 2010 - 2011

Event 

Title:
Machu Picchu
When:
25.10.2010 - 25.10.2010
Where:
Peru -
Category:
Worldtour Diary

Description

 Hola Companeros,

Heute war es endlich soweit. Das "Highlight" unserer Weltreise stand auf dem Programm, der Besuch des "Machu Picchu".

Extra dafür sind wir nach "Cusco" gekommen, die komplette Route in Südamerika hatten wir zeitlich so gelegt, um zur "Season Time" auf dem Berggipfel zu stehen. Und es wurde ein toller Tag.

Morgens um 6.00 Uhr war aufstehen angesagt, schon um 7.30 Uhr fuhr unser "Nobelzug" der Peru Railways ab. Schlappe 200 Dollar mussten wir zu zweit für die insgesamt 180 Kilometer lange Strecke (Hin- und Rückweg) zahlen - der Zug ist die einzige Möglichkeit (Außer man läuft 4 Tage den Inkatrail) den "Machu Picchu" zu erreichen.

Nach 5 Stunden Fahrt, für nur 90 Kilometer. kamen wir dann um 12.00 Uhr in "Aqua Calientes" an, der Stadt, die zum Fuße des "Machu Picchus" liegt. Dort angekommen wurde natürlich unser Tradition entsprechend erstmal lecker gespeist. Danach brachten wir uns in den Besitz der "Eintrittskarte" für den berühmten Berg - auch die Bustickets, die uns bis zum Eingangstor der Anlage chauffierten mussten erworben werden.

Nun bestiegen wir den Bus, der uns in knapp 20 Minuten einen steilen Berg hinauf brachte, der knappe 600 Meter Höhe hatte. Somit waren wir insgesamt auf knapp 2500 Metern. Eigentlich gar nicht so hoch, bedenkt man, das "Cusco" sogar auf 3.440 Metern liegt.

Nun folgte der Moment, wo wir endlich die Anlage betreten konnten und wir waren wie aus den Schuhen gehauen. Die Anlage hier ist definitiv, zusammen mit "Angkor Wat" in Kambodscha, das Beste Bauwerk, was wir je auf der Welt gesehen haben. Und somit hängt der "Machu Picchu" für uns locker Orte wie z.B.: das "Taj Mahal" oder "Wat Po" ab.

Einzigartig, was die Inkas hier in dieser Höhe auf verschiedene Gipfel verteilt gebaut haben. 

Zuerst betraten wir die Anlage über die "Landwirtschaftsfelder", die Treppenartig den steilen Abhang entlang nach unten laufen. Danach sind wir die einzelnen Teile abgelaufen, den Tempelbereich, den Wohnbereich und vor allem die Opferstelle, wo damals die Jungfrauen der Sonne, sowie viele Kinder für den angebeteten Sonnengott geopfert wurden.

Immer wieder bestaunten wir, wie die ganze Anlage in die verschiedenen steilen Berge gebaut sind. Da man die Schönheit der Anlage eigentlich nicht in Worte fassen kann, verweisen wir auf die knapp 200 Bilder, die wir in der Gallery "Peru" - "Machu Picchu" - auf die Homepage geladen haben. Bilder sagen hier viel mehr, als tausend Worte.

Nur einen extra Pfad müssen wir hier noch erwähnen, den wir etwas Abseits vom Tempelbereich gelaufen sind. Die so genannte Inka Brücke führt über einen knapp 1 Meter breiten (oder soll man besser sagen "schmalen") Pfad, der an einer Seite an die Wand gebaut ist, an der anderen Seite knapp 100 Meter Bergab fällt. Dieser Pfad wir unterbrochen von einer Brücke, die nur aus zwei Holzbrettern besteht, die darauf warten, durch zu brechen.

Simone ist diesen Weg natürlich gelaufen, während Mark lieber den sicheren "Schattenplatz" unter einem Baum vorgezogen hat.

Um 17.00 Uhr ging dann wieder unser Zug zurück nach "Cusco", wo wir dann sehr erschöpft aber auch sehr glücklich um 21.00 Uhr mit unserem Bummelzug in den Bahnhof eingefahren sind.

m+s

 

 

 

Venue

Venue:
Peru