Worldtour 2010 - 2011

Event 

Title:
Las Pampas
When:
07.11.2010 - 07.11.2010
Where:
Bolivien / Bolivia -
Category:
Worldtour Diary

Description

 Hola,

was für eine Nacht.

Tief begraben unter einem fingerdicken Moskitonetz war die Nacht zwar lange, aber minder erholsam.

Da wir alle in einem Schlafsaal untergebracht waren und es anstatt Wänden nur Moskitonetze gab, war es eine sehr laute Nacht. Neben den Käfern, die einem übers Gesicht krabbelten war noch ein aktiver "Schnarcher" neben uns einquatiert, was uns fast zu einem Mord in der Nacht trieb.

Doch was macht man nicht alles für solche Erlebnisse, wie sie dann den ganzen Tag über folgten.

Begonnen hat der Tag mit der "Anaconda" Jagd. Natürlich wollten wir kein Tier töten, doch auf jeden Fall zu Gesicht bekommen. So ging es los, 3 Stunden bis zum Knöcheln durch den Sumpf. Leider ohne Gummistiefel. Nach 10 Minuten waren die Füße Nass, bei den 40 Grad Temperatur die herrschten, hatte man das Gefühl die Füsse würden kochen.

Wir stiefelten so durch teilweise 2 Meter hohes Grass, leider sahen wir keine Pumas, die sich hier in der Sumpfsteppe herumtreiben sollen.

Nach 2 Stunden Suche bekamen wir dann auch unsere erste Schlange zu Gesicht. Eine Viper. 

Die ausgelobte Anaconda aber ließ immer noch auf sich warten. Doch nach einer weitern Stunden und vielen Schweißtropfen bei 90 % Luftfeuchtigkeit erwischten wir dann endlich ein Anaconda in einer Baumhöhle. Natürlich ließen wir das Tier an seinem Platz, nur ein Foto wurde geschossen, quasi als Trophäe!!.

Bilder zu unsere Jagd seht ihr unter dem Link:

http://www.w-365.de/bilder-pics.html?func=viewcategory&catid=497

Nachdem wir dann total kaputt zur Mittagszeit wieder in unserer Lodge ankamen, wurde nach einem tollen Essen erstmal eine Siesta eingelegt. Eine Hängematte schaukelte uns so die nächsten 2 Stunden in den Schlaf.

Nachmittags ging es dann wieder auf den Fluss, zum "Pirahna angeln. Wir hatten Schweinespeck an Bord, welchen uns die gierigen Fische quasi vom Angelhaken fraßen. Nach ein paar Stunden waren einige Tiere g"efangen, eher zum Bewundern als zum Essen wurden sie sofort nach dem Fangen wieder in Wasser geworfen.

Da am Ufer überall Krokos lagen, trat Mark fast einem 2 Meter Brocken auf den Schwanz, doch verscheuchte das wilde Tier den Mark mit einem lauten "Fauchen" und einem weit aufgerissenen Maul, was dem Mark einen großen  Schreck einjagte.

Bilder zu den "gefräßigen" Fischen findet ihr unter dem folgenden Link:

http://www.w-365.de/bilder-pics.html?func=viewcategory&catid=498

Zum Sonnenuntergang ging es dann wieder in eine Lodge, wo wir bei einem wahnsinnigen Sonnenuntergang über dem wilden Fluss den Tag ausklingen ließen.

Abends war dann wieder der bekannte "Insektenangriff", und auch der Schnarcher meldete sich pünktlich zur Schlafenszeit in unserer Einöde um 21.00 Uhr laut zurück.

Am liebsten hätten wir ein Krokodil von nur 5 Meter entfernte Ufer angelockt, der nervige Schnarcher wäre sicherlich ein netter Snack für das wilde Tier geworden.

m+s

Venue

Venue:
Bolivien / Bolivia